Wer Textilien bedrucken lassen will, stolpert schnell über zwei ähnlich klingende Kürzel: DTG und DTF. Beide sind Digitaldruck, beide liefern brillante, fotorealistische Motive – und trotzdem sind es zwei grundverschiedene Verfahren. Hier der Unterschied ohne Fachchinesisch.
DTG – Direct to Garment (direkt aufs Textil)
Der Drucker druckt die Tinte direkt in den Stoff, ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker aufs Papier. Das Ergebnis fühlt sich sehr weich an, weil die Farbe in der Faser sitzt statt darauf.
- Ideal für: Baumwolle, helle Stoffe, fotorealistische Motive mit weichem Griff
- Grenzen: Auf Polyester und Mischgewebe funktioniert es schlecht, dunkle Textilien brauchen eine Vorbehandlung
DTF – Direct to Film (über eine Transferfolie)
Das Motiv wird spiegelverkehrt auf eine Spezialfolie gedruckt, mit Kleberpulver fixiert und dann mit Hitze und Druck aufs Textil gepresst.
- Funktioniert auf fast allem: Baumwolle, Polyester, Mischgewebe, Softshell, Caps, dunkle Stoffe – ohne Vorbehandlung
- Kräftige, deckende Farben und sehr gute Waschbeständigkeit
- Wirtschaftlich vom Einzelstück bis zur mittleren Auflage
Beides bekommen Sie bei webstudiopfalz
Unser Arbeitspferd im Digitaldruck ist DTF – weil es auf nahezu jedem Textil hält, farbstark bleibt und auch nach der dreißigsten Wäsche noch gut aussieht. DTG realisieren wir ebenfalls, wenn das Projekt danach verlangt – etwa für fotorealistische Motive auf heller Baumwolle mit besonders weichem Griff. Und für die Königsklasse der dauerhaften Veredelung – Arbeitskleidung, Polos, Caps – bleibt die Stickerei erste Wahl, dazu bieten wir Flex-, Flock- und Siebdruck.
Welche Technik zu Stoff, Motiv und Auflage passt, klären wir in der Beratung: Sie bringen die Idee mit, wir wählen das Verfahren. Jetzt anfragen – gern mit Motiv im Anhang.